Die Sicherheit von Oberflächen, auf denen wir uns täglich bewegen, ist entscheidend – dennoch beschäftigen wir uns oft erst dann damit, wenn ein Problem auftritt. Rutschige Treppen oder Böden stellen sowohl in privaten Haushalten als auch in Unternehmen und öffentlichen Räumen ein reales Risiko dar.
Bei der Auswahl rutschhemmender Lösungen treten häufig immer wieder die gleichen Fehler auf. Es lohnt sich, diese zu kennen und zu wissen, wie man sie vermeidet.
1. Auswahl nur nach dem Erscheinungsbild
Die Ästhetik spielt eine Rolle, doch die Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben. Der Versuch, eine „unsichtbare“ Lösung zu wählen, führt häufig zu einer geringeren Wirksamkeit.
Jede Umgebung hat unterschiedliche Anforderungen:
- Innenbereiche (trocken oder nass),
- Außenbereiche (Regen, Frost, UV-Strahlung),
- Industrie (hohe Belastung, Chemikalien).
Richtiger Ansatz:
Zuerst die Funktion, dann das Erscheinungsbild.

2. Ignorieren technischer Parameter
Die Rutschhemmung kann bestimmt werden durch:
- den Reibungskoeffizienten,
- die Rutschhemmklassen R9–R13.
Richtiger Ansatz:
Vergleichen Sie Produkte anhand technischer Parameter und nicht nach dem Aussehen.
3. Nichtberücksichtigung des Untergrundmaterials
Jedes Material verhält sich unterschiedlich:
- Beton,
- Stein,
- Holz,
- Glas.
Richtiger Ansatz:
Passen Sie die Lösung an die jeweilige Oberfläche an.
4. Unterschätzung der Lebensdauer
Die Haltbarkeit wird beeinflusst durch:
- Witterungsbedingungen,
- Belastung,
- Nutzungsweise.
Richtiger Ansatz:
Berücksichtigen Sie die langfristige Nutzung.

5. Suche nach einer universellen Lösung
Eine universelle Lösung existiert nicht.
Richtiger Ansatz:
Wählen Sie Lösungen individuell und situationsgerecht.









































